So, da haben wir den Salat! Sprichwörtlich, siehe obiges Bild! Auch wenn der Lotussalat mächtig lecker war, dagegen meine Ankunft hier in HCMC eher wohl unter die Schlafwandel-Kategorie gezählt werden muß. Noch nie habe ich, selbst nach dem gestrig-heutigen 17!-Stunden-Schlaf, in so einem schlappen Dämmerzustand gehangen wie hier! Das muß was heißen, nach all den durchgemachten ChaosLandungen, die bereits hinter mir liegen. Zwar kann ich mit blindem Auge behaupten: Saigon ist nicht Indien!, haha, dennoch habe ich wohl zum ersten Mal in meiner VielfliegerKarriere sowas wie nen Jetlag erlebt. - Nun gut, dann legen wir also erst einmal eine kleine Verschnaufpause ein und tasten uns vorsichtig in den vietnamesischen Alltag hinein. Das heißt, wir erkunden schlafwandelnd die naheliegendste Umgebung, tauchen ein in das lärmtötende Meer der MopedArmada, schlüpfen ruhigen Gemüts durch die halsbrecherischen Verkehrsströme, schlappen die zugeparkten, mit lümmelnden SecurityLeuten besetzten, knapp bemessenen "Gehwege" entlang, atmen Feinstaub für die nächsten zehn Jahre ein und temperieren heftigst in diesem klebrigen KrawallTreibhaus. Nichts, was den GoldFish jetzt zusammenklappen lassen würde. Das passiert alles eher so nebenbei, ohne das die Wimper zuckt. Wie gesagt, meine Varanasi-Landung war da schon um Einiges herausfordernder! Eher wohl kamen Erinnerungen zurück an das Bangkok von vor sieben Jahren: Auch da wuselte, wimmelte, klebte und lärmte es ohne Ende. Doch irgendwie erscheint mir HCMC viel zu "geleckt" und modernisiert, als daß es dem abgeschlissenen, spröden, zusammengekleisterten Charme der thailändischen Hauptstadt nahe kommen würde. Zudem regieren hier genauso Kapital und Konsum; von kommunistischer "Rückständigkeit" keine Spur. Was jedoch auffällig ist: Man wird hier mehr als nur in Ruhe gelassen. Keiner, der einen LaberRhabarber anquatscht und auf TeufelKommRaus an einem klebt ohne Anstalten zum Verschwinden zu machen. Keiner, der einen bis auf die Unterwäsche mit seinen Augen auszuziehen versucht und dabei sex- oder geldgeil die Dollars blinken sieht. Nein, vornehme Zurückhaltung, ja eine scheue Bedachtsamkeit wird einem entgegengebracht. - Kann ich nur vollends begrüßen. Ist aber andererseits auch schon wieder eine Herausforderung, wenn ich dann mit meiner Kamera auf "Menschenjagd" gehen werde.
Wir werden ja sehen. Bis dahin sind bereits mein erster KomplettRegenguß, mein erstes trinkbares vietnamesisches Bier und meine erste beschwingte Food-Entdeckung hier in Ho Chi Minh City abgehakt. Auf daß der Rumtreiber GoldFish wieder zu seinem üblichen hungrigen Erlebnisdrang zurückfinden wird.
Wir werden ja sehen. Bis dahin sind bereits mein erster KomplettRegenguß, mein erstes trinkbares vietnamesisches Bier und meine erste beschwingte Food-Entdeckung hier in Ho Chi Minh City abgehakt. Auf daß der Rumtreiber GoldFish wieder zu seinem üblichen hungrigen Erlebnisdrang zurückfinden wird.
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