Semantisches Durcheinander auf höchstem Niveau.
Ungezähmt geschmeidig verschiebt es sich langsam ins externe Nirgendwo.
Dünne Filterschichten, recht lieblos entlang der fragwürdigen Linie ausgebreitet, sortieren das restliche Rohmaterial aus.
Zurück bleibt lediglich die erfahrbare Essenz eines erstaunlich kommentarfreien EchoRaums.
Mein Ich wettert gegen das fatale Abseits seiner Selbst. - Und ist sich dabei unschlüssiger als je zuvor.
Immer nah am verschachtelten KlingKlang meiner dröhnenden Schädeldecke, tasten sich die (Un)Wesen durch aufgewühlte Zeilen.
Die Unbedingtheit der eigenen Leichtigkeit verschattet mir die Sicht.
"Rede! So rede doch [mit mir]!"...
...möchte ich intervenieren.
Doch das ungemeine Geplapper der haarscharfen Aufmerksamkeiten stirbt den eigen konstatierten Chancentod.
Bedröppelt bleibt ein unklares Bedürfnis nach problemorientierter Unterwerfung übrig.
Zumindest das!
Zumindest doch ein Fetzen feuchttrunkenem Geseufz, das das große Gemaule überlebt zu haben scheint.
Doch: Wenn alle existenten Erregungsmassen endlich mal ein "Empört Euch!", ein "Entledigt Euch!" rufen würden...
...ja, dann wäre - bei aller fusseligen Wetterfühligkeit momentan - noch wenigstens der langersehnte Aufschwung zu zeitgemäßer Wut-Dekadenz möglich gewesen.
Aber so?
Verdämmere ich mir mein zerzaustes Medusa-Haar im ohnmächtigen Strom der Nicht-Einsichten.
Jämmerliche OberleitungsStörungen inklusive.
Tröstlich ist dieser ganze Mumpitz natürlich nicht.
Dafür reihe ich mich angemessen in die lange Reihe der Sich-Selbst-Ertränkenden ein.
Grauzonen-Meise - Die Hundertste.
[ Ich spiele mit Worten als könnte mich das (noch) vor mir selbst retten. Eine (elende) Laune meines Gehirns nur, das so oft - zu oft! - den ganzen Terz seiner eigenen Spieltriebigkeit nicht ernst genug nimmt. Was auf dem toten PapierWeiß dann noch übrig bleibt, ist rein(st)er Galgenhumor meiner Hirnwendungen. Im Endzeit-Stadium natürlich. ]
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